Unser Einkehrtag im Stift Göttweig

Der 14. März 2026 stand ganz im Zeichen der inneren Einkehr. Während die Fastenzeit bereits in vollem Gange war, machten wir uns auf den Weg zum Stift Göttweig, um einen gemeinsamen Tag des Gebets und der Besinnung zu verbringen und den Alltag hinter uns zu lassen.

Der Tag startete um 8:30 Uhr mit einer Heiligen Messe in der Krypta. Die ehrwürdige Atmosphäre dort war genau der richtige Einstieg. Danach wurden wir von Abt Patrick Schöder begrüßt, der uns herzlich willkommen hieß. Das Vormittagsprogramm war dicht gefüllt: In zwei Impulsvorträgen bekamen wir viel Stoff zum Nachdenken mit auf den Weg. Zwischen den Einheiten blieb bei einer kurzen Pause Zeit, die Gedanken zu ordnen oder sich kurz auszutauschen. Für das Mittagessen gingen wir in das Stiftsrestaurant. Die Gastfreundschaft dort war erstklassig – das gute Essen und die freundliche Bewirtung sorgten dafür, dass sich alle wohlfühlten. Nach dem Essen gab es eine Pause, um das Stiftsgelände und die angenehme Atmosphäre zu erkunden. Das Nachmittagsprogramm starteten wir mit dem Kreuzweg. Darauf folgte der dritte und letzte Impuls des Tages. Alle Impulse waren bereichernd und regten zum Nachdenken an. Anschließend folgte eine Führung durch das Stift. Die Führung startete in der Stiftskirche, wo wir viel Spannendes gehört haben. Es ist faszinierend, welche Geschichte und Spiritualität hinter diesen Mauern steckt.

Den Abschluss bildete gegen 18:00 Uhr die Vesper mit den Mönchen. Das Abendgebet der Klostergemeinschaft mitzuerleben, war ein Moment tiefer Ruhe. Mit vielen neuen Gedanken und einer gestärkten Gemeinschaft machten wir uns schließlich wieder auf den Heimweg.

Von Isabella Michelbacher